Hotel Altstadt

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ZEIT 2014 ORT WIEN

Ein Raum wie eine Skizze, die Platz läßt weiterzudenken. Ziel unseres Entwurfs war die unterschiedlichen Ansätze der verschiedenen Zimmer des Hotel Altstadts durch ein Zimmer zu ergänzen welches eigentlich gar kein Hotelzimmer ist – es ist vielmehr eine Ideenwerkstatt, ein Ort der Inspiration und eine Galerie der Möglichkeiten. Das Zentrum bildet ein üppiges Bett, umgeben vom inspirierenden Charme des Improvisierten. Alle Einzelteile sind nach ganz persönlichen Vorlieben zusammengetragen und lassen besondere Plätze entstehen. Vor dem Fenster steht „la Chaise“, die großartige Skulptur von Eames, auf der man wunderbar Entspannen, Sitzen, Liegen, Lümmeln und Lesen kann. Der von uns entworfene Teppich wiederholt die Farben der auf oder bei Ihm stehenden Möbel und Stoffe, der von der Wand hängende Spiegel wurde von einem LKW Aussenspiegel inspiriert – kleine Details die dem Zimmer Charakter geben.

Der von uns entworfene Teppich wiederholt die Farben der auf oder bei Ihm stehenden Möbel und Stoffe, der von der Wand hängende Spiegel wurde von einem LKW Aussenspiegel inspiriert – kleine Details die dem Zimmer Charakter geben. Auf der gegenüberliegenden Seite des Betts steht der speziell für dieses Zimmer entworfene Waschtisch wie eine Werkbank frei im Raum. Die edlen Materialien Marmor, Massivholz und  Leder erzeugen einen spannenden Kontrast zu der archaischen Form der Atelierswerkbank.  Die weitausladenden Wandleuchten von Paolo Rizzatto fungieren als Leseleuchten für das Bett, die ikonische Taccia von Achille Castiglione steht auf dem langen Board, das zum Arbeiten, Ablegen und Aufstellen von Objekten dient und auf dem im Eingangsbereich der Kleiderschrank als Box einfach daraufgesetzt wurde.

Castiglionis minmalistische Leuchte Parentesi erhellt den Eingangsbereich. Die Vorhänge, der Tisch sowie das Bett wurden ebenfalls extra für dieses Zimmer von uns entworfen. Die Wand gegenüber dem Bett bietet neben dem üblichen TV Gerät auch Kunstwerke aus der umfangreichen Sammlung des Hausherrn und rundet das Bild des Ateliers ab. Ei Zimmer dast Freiraum statt bloßer Erwartungserfüllung bietet und seine Bewohner dazu anregt die Dinge einmal anders zu sehen als gewohnt.

 

Gabriel Kacerovsky, Andreas Schicht