Haus Z Klosterneuburg

Wohnen
ZEIT 1999 – 2001
ORT Klosterneuburg

Eine Villa wurde in zwei Teile geteilt. Unsere Auftraggeberfamilie wünschte sich Ihre Hälfte als neues Familiendomizil mit genug Platz für die drei Kinder uns einem nahe an den Kindern gelegenen und doch separiertem Elternbereich. Der Bestand wurde behutsam renoviert und modernisiert – der zeitgenössische Anbau mit einem Glasentree verbindet das Neue mit dem Alten und schafft die räumliche und formale Verbindung. Der Betonsockel des Neubaus ist zur Strasse hin offen und beherbergt zwei Autos die unter dem Haus verschwinden.

Durch einige gezielte Eingriffe wie dem Verlegen des Treppenhauses wurde eine neue und klare Innere Struktur geschaffen die Neu und Alt fliessend verbindet. Die Architektur ermöglicht Freiraum und öffnet sich zum Garten während die Strassen-/ und Nachbarseite eher geschlossen ist und mit Blickbeziehungen durch bewusst gesetzte Öffnungen spielt. Inszenierte Blicke vom Eingang über die in die Terrasse eingelassene Wasserfläche mit auf der Wasseroberfläche schwebender Skulptur in den Garten oder von der Brücke auf den bestehenden Kirschbaum im 1.OG, der Fensterschlitz im Wohnzimmer mit Blick auf das Stift Klosterneuburg schaffen eine spannende Verbindung mit der Umgebung. Interiorelemente wie der von uns entworfene Kamin mit integriertem Holzlager wurden von Anfang an in die Planung der Räume einbezogen.

TEAM

Gabriel Kacerovsky, Andreas Schicht, Robert Leitner